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Gebrauchte Babykleider: Welcher Preis passt zu deinem Paket?

Bodys, Pyjamas und kleine Hosen sind zu klein geworden und liegen als Paket bereit. Doch welchen Preis sollst du verlangen? Zu hoch, und es bleibt vielleicht lange liegen. Zu tief, und du hast das Gefühl, noch brauchbare Sachen zu verschleudern.

Gehe für einen Startpreis von einem klar beschriebenen Paket aus, vergleiche ähnliche Angebote und berücksichtige die Gesamtkosten für Käufer. Du musst nicht für jedes Kleidungsstück einen prozentualen Wertverlust berechnen.

Rostfarbene, olivgrüne und cremefarbene Babykleider neben Taschenrechner und Notizbuch auf einem dunklen Balkontisch.

Zuerst zählen, was wirklich verkauft wird

Lege vor der Preisfrage sämtliche Teile aus. Notiere Etikettgrösse, Jahreszeit, Marken und Zustand. «12 Sommerkleider in Grösse 68» lässt sich leichter vergleichen als eine Schachtel «Geburt bis 18 Monate» mit unklarem Inhalt.

Zähle ein fleckiges oder beschädigtes Stück nicht wie ein tadelloses. Nimmst du es ins Paket, zeige und beschreibe den Mangel. Du kannst es auch weglassen. Ein kleineres, stimmiges Paket kann besser zum Bedarf einer anderen Familie passen.

Wenn du noch sortierst, erklärt unser Ratgeber zum Vorbereiten von Babysachen für den Verkauf diesen Schritt. Hier konzentrieren wir uns auf den Angebotspreis.

Bodys, gefaltete Kleider und Hosen liegen getrennt auf einem dunklen Tisch im Freien.

Ähnliche Pakete vergleichen und Angebots- von Verkaufspreisen unterscheiden

Suche einige Pakete in der Schweiz mit ähnlicher Grösse, Jahreszeit und Zusammensetzung. Vergleiche auch den Zustand: Sechs wenig getragene Pyjamas sind ein anderer Massstab als sechs ausgewaschene Bodys. Die Marke hilft bei der Vergleichssuche, bestimmt aber nicht allein den Preis.

Notiere bei jedem hilfreichen Angebot die Stückzahl, den Paketpreis und die angegebenen Versandkosten. Der Preis pro Kleidungsstück liefert einen Vergleichswert. Er gibt einem Mantel und einem Paar Socken aber nicht denselben Wert.

Ein noch sichtbares Inserat zeigt einen Wunschpreis, keinen abgeschlossenen Verkauf. Suche nach beendeten Verkäufen, wenn die Plattform diese erkennbar macht. Ricardo erklärt zum Beispiel, dass sein Verkaufsformular im Web ähnliche bereits verkaufte Artikel zeigt. [1]

Findest du nur aktive Inserate, nutze sie als vorläufige Orientierung. Du kannst einen Preis testen, ohne ihn als «Marktpreis» auszugeben.

Ein Rechenbeispiel in CHF

Das folgende Beispiel ist fiktiv. Die Beträge veranschaulichen die Rechnung. Sie sind weder erhobene Preise noch eine Schätzung deiner Kleider.

Angenommen, das Paket enthält zehn brauchbare Stücke derselben Grösse: fünf Bodys, drei Pyjamas und zwei Hosen. Nach eigenen Vergleichen erwägst du 20 CHF ohne Versand. Das entspricht durchschnittlich 2 CHF pro Stück.

Die Rechnung wirft vor allem zwei Fragen auf: Lohnt sich das Paket auch für jemanden, der nicht alles nutzt? Passt der Betrag für dich zum Aufwand für Vorbereitung, Nachrichten und Übergabe? Verkaufst du Pyjamas lieber separat, vergleiche dieses kleine Paket mit ähnlichen Pyjamas, statt die 20 CHF mechanisch aufzuteilen.

Gehe nicht nur von der Summe der Neupreise aus. Sie beschreibt deinen früheren Einkauf. Der andere Elternteil beurteilt heute Inhalt, Zustand und verfügbare Alternativen.

Gesamtkosten einschliesslich Versand betrachten

Ein günstiges Paket kann mit Versand weniger attraktiv werden. Wiege es einschliesslich Verpackung und wähle eine passende Versandart, bevor du die Kosten angibst.

Als Tariforientierung im Oktober 2026 kostet ein Standardpaket PostPac Economy bis 2 kg 9 CHF. Die Post gewährt 1.50 CHF Rabatt, wenn die Etikette über die genannten Onlinekanäle erstellt wird, insbesondere «Paketetiketten Schweiz» oder die Post-App. Gewichts- und Massgrenzen gelten weiterhin. [2]

Im fiktiven Beispiel ergeben 20 CHF für Kleider und 9 CHF Porto also 29 CHF Gesamtkosten für den Käufer, ohne mögliche weitere Gebühren. Mit dem genannten Rabatt wären es 27.50 CHF. Das sind zwei Rechenszenarien, keine Tarifzusage für jedes Paket.

Abholung vermeidet eventuell Porto, erfordert aber einen vereinbarten Ort und Termin. Wähle, was dir passt, und sage klar, ob der Versand im Preis enthalten ist. Prüfe bei Plattformgebühren auch, welcher Betrag dir verbleibt.

Eine geschlossene Schachtel auf einer Waage neben gefalteten Kleidern und Klebeband auf einem Balkontisch.

Startpreis und Untergrenze vor den Nachrichten festlegen

Unterscheide drei Beträge: Angebotspreis, deinen Mindestbetrag für die Kleider und den Erlös nach deinen übernommenen Kosten. Sie können gleich sein. Das Aufschreiben verhindert Entscheidungen unter Nachrichtendruck.

Wenn du verhandeln möchtest, plane einen für dich angemessenen Spielraum ein. Bevorzugst du einen Festpreis, sage es. Ein künstlich erhöhter Betrag ist unnötig. Gesucht ist ein Angebot, das sich durch Inhalt und Zustand erklären lässt.

Bleibt Interesse aus, prüfe zuerst das Inserat: Sind alle Teile sichtbar? Sind Grösse und Mängel klar? Sind die Gesamtkosten mit Versand angegeben? Danach kannst du Preis oder Zusammensetzung ändern. Ausbleibende Nachrichten allein erklären die Ursache nicht.

Das Paket lieber einem Geschäft überlassen?

Vergleiche das Angebot eines gewerblichen Ankäufers sorgfältig mit einem möglichen Direktverkauf. Das sind unterschiedliche Wege. La Valise des petits beschreibt zum Beispiel einen Ankauf nach Gewicht und Sortierung mit anschliessender Aufbereitung und eigenem Weiterverkauf. Die Annahme hängt unter anderem von Zustand, Saison und Verkaufsmöglichkeiten ab. [3]

Frage, was angenommen wird, wie sich der Betrag berechnet und was mit abgelehnten Stücken geschieht. So kannst du entscheiden, ob Abgabe oder Ankauf für dich praktischer sind als ein eigenes Inserat.

Für dein erstes Paket zählen ein genauer Inhalt, ein mit deinen Vergleichen stimmiger Preis und verständliche Kosten. Loona bereitet eine Secondhand-Plattform für Babys und Kinder in der Schweiz vor. Du kannst dich auf die Warteliste eintragen, um über den Start informiert zu werden.

Quellen

[1] Ricardo — Ein attraktives Angebot erstellen.

[2] Die Post — Pakete Schweiz: Angebot und Preise.

[3] La Valise des petits — Konzept: Ankauf, Sortierung und Vorbereitung von Kleidern.

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© 2026 Loona — Alle Rechte vorbehalten

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